Therapie begleiten
Nach dem Rezept
Der kommerzielle Teil dieses Marktes endet mit der Verordnung — danach ist nichts mehr zu verkaufen. Genau dort fangen aber die Fragen an, an denen eine Therapie scheitert: Wie wird eine Dosis gefunden? Was von den ersten Wochen ist normal? Was verträgt sich nicht mit dem, was ich ohnehin nehme? Und wann ist das Beenden die richtige Entscheidung?
Was hier bewusst nicht steht. Keine Dosierungsschemata, keine Empfehlung für ein bestimmtes Präparat und keine Aussage darüber, ob eine Therapie bei Ihnen wirken wird. Diese Seiten beschreiben Prinzipien und das, worüber Sie mit Ihrer Ärztin sprechen sollten — die Entscheidungen trifft sie, nicht eine Website.
Dosisfindung und Titration
Warum eine Dosis gefunden und nicht verordnet wird — und warum Nachlegen der häufigste Fehler ist.
Nebenwirkungen erkennen und einordnen
Was häufig vorkommt, was zu Beginn typisch ist und wieder nachlässt, und wann Sie nicht abwarten sollten.
Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Cannabinoide werden über die Leber verarbeitet — deshalb betreffen Wechselwirkungen sehr viele gebräuchliche Arzneimittel.
Gewöhnung, Pausen und das Beenden einer Therapie
Muss die Dosis mit der Zeit steigen? Was von Therapiepausen zu halten ist, und wie eine Behandlung sauber beendet wird.
Wenn die Behandlung nicht wirkt
Dass eine Therapie nicht wirkt, ist eingeplant — mehr als 30 Prozent der Behandlungen enden im ersten Jahr. Was dann sinnvoll ist.
Aufbewahrung, Umgang und Weitergabe
Lagerung nach Packungsbeilage, sichere Aufbewahrung — und warum die Weitergabe an andere strafbar ist.
Vaporisation statt Rauchen
Verdampfen statt Rauchen: die Begründung, die Altersgrenze und die ehrliche Einschätzung der Datenlage.
Das Therapietagebuch
Woran sich entscheidet, ob weiterbehandelt wird — und welche einfachen Skalen dafür taugen.
Woher diese Seiten stammen
Aus den Fachinformationen der zugelassenen Arzneimittel, der PraxisLeitlinie „Cannabis in der Schmerzmedizin“ der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin, dem Abschlussbericht der Begleiterhebung des BfArM (16.809 ausgewertete Behandlungsfälle) und den Gesetzestexten selbst. Wo eine Frage in diesen Quellen keine Antwort hat — etwa geplante Therapiepausen zum Zurücksetzen einer Gewöhnung — steht das auf der jeweiligen Seite so da, statt mit Erfahrungsberichten gefüllt zu werden.